Dienstag, 27. Oktober 2026

Wenn Glück keine Rarität mehr ist.



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Und das ist nichts, was sich schönreden lässt oder mit einem Satz zu Ende gedacht wäre.


Wir wissen nicht genau, warum Menschen, die schreckliche traumatische Dinge erfahren haben, tiefes Glück empfinden können. Sie sehen einen Schmetterling und man sieht ihnen an, welches Gefühl ihnen damit begegnet. Glück ist bei ihnen keine Rarität mehr, sondern gänzlich gefunden. Auch wenn sich das wie eine spirituelle Erleuchtung anhört, ist diese Erfahrung für viele Menschen gar nicht damit verbunden. Sie ist verbunden mit vorangegangenem, verarbeitetem Schmerz. 


Man kann Menschen danach fragen, nachdem man sich über sie gewundert hat.






Verstehen wir das menschliche Leid, betreten wir den inneren Kreis des Glücks


Copyright Elke Bischofs 2026

 

Eine Schnittstelle aus tiefenpsychologischem Essay, Erzählliteratur und investigativer Kolumne. Wo Fachliteratur Diagnosen stellt, mache ich Erleben fühlbar und kartografiere die unsichtbaren Wunden und Wendepunkte der Psyche.  Kostenlos Weiterlesen 

Samstag, 24. Oktober 2026

Oktober-Thema Kuckuckskinder und Vaterschaft ist nicht Privat

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Am Ende müssen potenzielle Scheinväter oder die betroffenen Kinder selbst die schwerste Last tragen, wenn sie die Wahrheit erzwingen wollen. Neben dem finanziellen Risiko eines Rechtsstreits wiegen vor allem die psychischen Folgen schwer, da schon der bloße Wunsch nach einem Test als tiefes Misstrauen gewertet wird und das familiäre Gefüge dauerhaft zerstören kann. Betroffene stehen somit vor einem Dilemma, entweder ein Leben lang mit den eigenen Zweifeln leben oder einen belastenden Konflikt mit ungewissem Ausgang.



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Vaterschaft ist keine Privatsache




Elke Bischofs 


Mittwoch, 21. Oktober 2026

Der Aktivist, die Ausrichtung und die Ignoranz.


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Aktivisten und die Bedeutung in der Gesellschaft

Der Einfluss von Aktivisten zeigt sich auch darin, dass jene ihre Richtung überdenken, die ihnen widersprechen. Ihr Protest verschärft mitunter die Fronten, nährt aber auch Zweifel. Wer in der Gesellschaft vor allem zusieht, muss niemandem folgen, um selbst in Bewegung zu kommen. Manchmal genügt es, zu beobachten, wie Presse und Politik auf Protest und Gegenprotest reagieren. Und die Politik sollte sich fragen lassen, woran sie ihren Kurs ausrichtet.



Der ungeliebte Aktivist bewegt Gemüter und nordet ein, ohne dass die Gesellschaft allein seinem Kompass folgt. Wobei die Politik gerade ihren eigenen Kurs fährt.  Elke Bischofs



Wer zuerst widerspricht, spricht nicht immer nur für sich. Aktivisten machen einen Widerspruch sichtbar, den andere vielleicht längst empfinden, aber noch nicht aussprechen. Der Kurs ändert sich mit dem plakativen hochhalten von empfunden Missständen und für sich selbst wahrgenommen Gefahren. Die Kurs-Korrektur folgt so schwerfällig oder leicht wie es eine Gesellschaft und Politik zulässt. 




 

Sonntag, 18. Oktober 2026

Auf Augenhöhe mit sich selbst

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Wer sich selbst 

auf Augenhöhe begegnet, 

kann knien, kriechen oder hüpfen. 

Das Gefühl nimmt alles an, 

was Haltung ihm vermittelt.



Eine Person mit erhobenen Armen und einem angewinkelten Bein im flachen Wasser.

ElkeBischofs 2026


Wenn wir den Kopf hängen lassen, Rückgrat zeigen oder uns für etwas verbiegen, beschreiben wir mit unserer Körperhaltung zugleich auch unser inneres Erleben. Wir können sie hinzuziehen, um die Ursachen für unsere Gefühle zu erkennen. Vergesst nicht den Weg in die andere Richtung.